Rehabilitationssport

Rehabilitationssport wird vom Arzt verordnet; in der Regel für die Dauer von 50 Einheiten. Rehabilitationssport wird immer in Gruppen, unter ärztlicher Betreuung, von qualifizierten Übungsleitern durchgeführt. Die Gruppen werden möglichst nach Alter und Beschwerdebild zusammengefasst und die Übungen sollen auf die Behinderung ausgerichtet sein. Die einzelnen Sportgruppen sind vom Verband (BSNW) zertifiziert und somit auch von den Krankenkassen aanerkannt.

Ziel des Rehabilitationssportes ist es, Menschen, die eine Behinderung haben oder von einer Behinderung bedroht sind, wieder an den Sport heranzuführen. Sie sollen lernen, wieder Spaß an Bewegung und am Miteinander mit anderen Menschen zu haben. Ausdauer und Kraft sollen gestärkt werden. Rehabilitationssport soll den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegenwirken und die Menschen motivieren, wieder eigenverantwortlich Sport zu treiben und somit langfristig die Verantwortung für die Gesundheitsvorsorge zu übernehmen. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Der Reha-Sport hat in der BSG zwei große Abteilungen. Zum einen den Herzsport ( Erkrankungen der Inneren Organe ) und zum anderen den Behindertensport ( Orthopädische Erkrankungen ) . Neu im Programm ist die Lungensportgruppe, die ab dem 24.05.2012 erstmalig ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Übungsleiter/innen wurden alle beim BSNW oder beim LSB ausgebildet und verfügen somit über eine Fachübungsleiter-Lizenz im Bereich Orthopädie als auch / oder für den Bereich Innere Organe.